Freitag, 23. Mai 2008
Von den Anfängen... Teil 7
susisdiary, 19:38h
Am nächsten Tag waren wir damit beschäftigt, die Geschenke für Leon einzupacken. Wir gaben uns die größte Mühe, auch wenn es dann ein wenig länger dauerte. Noch länger als das Einpacken zog sich aber das Stylen für den großen Anlass in die Länge. Bis ich meine Haare im Griff hatte, schien eine Ewigkeit zu dauern. Ständig störte eine lästige Strähne, was mir gehörig auf den Keks ging. Letztendlich ließ ich die Haare offen und steckte mir nur noch zwei Spangen an. Nun war mein Outfit perfekt. Ich trug trotz neuer Klamotten mein blaues Sommerkleid mit einer dünnen, weißen Bluse, die ich immer offen ließ. Die passenden Schuhe lagen auch schon bereit. Wäre die kleine Griechin aus dem letzten Urlaub vor Ort gewesen, hätte sie wahrscheinlich gemeint, ich sähe wieder aus wie Kate Winslett in „Titanic“. Na ja, wir wollen mal nicht übertreiben. Ich gefiel mir, und das war die Hauptsache.
Da klopfte es plötzlich, und Max trat ein. Er begutachtete mich und meinte: „Du siehst hübsch aus. Aber wieso bist du aufeinmal so groß?“
„Das könnte an dem Absatz meiner Schuhe liegen“, antwortete ich.
„Du bist doch sowieso schon fünf Zentimeter größer als ich. Musst du das aber jetzt noch mehr betonen?“, fragte er.
Ich sah ihn schief an. Wieso muss er wieder mit der leidigen Fünf-Zentimeter-Nummer anfangen?, dachte ich.
„Was?! Warum siehst du mich so komisch an?“, wollte Max wissen.
„Weil ich diese fünf Zentimeter mittlerweile Leid bin. Ich kann doch nichts dafür, dass ich nun mal ein Meter 74 groß bin und du nicht“, erklärte ich.
„Das weiß ich doch. Trotzdem“, sagte Max leicht gekränkt.
„Du hättest ja nicht rauchen müssen“, meinte ich schnippisch.
Noch bevor er darauf etwas erwidern konnte, hörten wir Jans Rufen. Es war Zeit, aufzubrechen. So gingen wir Vier vergnügt zum Geburtstag. Max` Ärger schien verraucht, und ich war froh, vorerst nicht weiter über die verflixten fünf Zentimeter nachdenken zu müssen.
Ich amüsierte mich prächtig. Besonders erfreut war ich darüber, dass Jan und Frank wie abgemacht sich zeitig auf den Heimweg machten. Da Leons Haus praktisch um die Ecke war, mussten wir uns auch keine Sorgen darüber machen, dass nicht etwas Unvorhergesehenes passierte. Nachdem sie nun weg waren, wich Florian nicht mehr von meiner Seite und textete mich zu. Anscheinend hatte er für seine unglaublichen Weisheiten kein anderes geeignetes Opfer gefunden und kaute mir das Ohr ab. Lustiger wurde es erst wieder, als sich Dennis zu uns gesellte.
Während ich mit den beiden viel Spaß hatte, geschah etwas, von dem ich erst viel später erfahren sollte. Max musste sich nämlich unbedingt Daniel und Leon zur Brust nehmen, um sicher zu gehen, dass sie ihre Finger von mir ließen. Eigentlich hatte es bis dato keinen einzigen Hinweis darauf gegeben, dass ein Interesse vorhanden gewesen wäre, und trotzdem sprach Max seine Drohung.
Doch diese Drohung schien ihr Ziel deutlich zu verfehlen. Wie jeder weiß, wird Verbotenes nur interessanter. Noch am selben Abend stand ich für einen kurzen Moment allein auf der Terrasse, da kam Leon plötzlich zu mir.
„Warum stehst du denn hier so alleine rum?“, fragte er.
„Ich brauche frische Luft, also nichts Besorgniserregendes“, antwortete ich gelassen.
Dann näherte er sich mir bis auf wenige Zentimeter, sah mir tief in die Augen und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Ich starrte ihn nur verwirrt an, weil ich nicht verstand, warum er mich aufeinmal mit einem so seltsamen Blick ansah. Außerdem war er mir entschieden zu nah.
Gerade als ich etwas sagen wollte, meinte Leon: „Weißt du eigentlich, dass du heute Abend die mit Abstand aufregendste Frau bist.“
„Ach, hier draußen seid ihr“, rief Daniel von der Terrassentür aus, „kommt doch wieder rein, schließlich wollen wir zusammen auf das Geburtstagskind anstoßen!“
So gingen wir wieder zu den anderen. Mir fiel Daniels verärgerter Gesichtsausdruck auf, nachdem er uns zwei alleine entdeckt hatte, doch ich dachte mir nichts dabei. Wir stießen freudig strahlend auf Leon an und feierten kräftig weiter. Irgendwann bemerkte ich, dass Gabriel von vier Mädchen regelrecht umzingelt war. Es hätte mich auch gewundert, wenn er keine Fans gefunden hätte, schließlich stahl er an diesem Abend jedem anderen die Show.
Als wir wieder zu Hause waren, fragte Max vor dem Zubettgehen: „Und? Hast du dich gut amüsiert?“
Ich nickte und lächelte geheimnisvoll.
Da klopfte es plötzlich, und Max trat ein. Er begutachtete mich und meinte: „Du siehst hübsch aus. Aber wieso bist du aufeinmal so groß?“
„Das könnte an dem Absatz meiner Schuhe liegen“, antwortete ich.
„Du bist doch sowieso schon fünf Zentimeter größer als ich. Musst du das aber jetzt noch mehr betonen?“, fragte er.
Ich sah ihn schief an. Wieso muss er wieder mit der leidigen Fünf-Zentimeter-Nummer anfangen?, dachte ich.
„Was?! Warum siehst du mich so komisch an?“, wollte Max wissen.
„Weil ich diese fünf Zentimeter mittlerweile Leid bin. Ich kann doch nichts dafür, dass ich nun mal ein Meter 74 groß bin und du nicht“, erklärte ich.
„Das weiß ich doch. Trotzdem“, sagte Max leicht gekränkt.
„Du hättest ja nicht rauchen müssen“, meinte ich schnippisch.
Noch bevor er darauf etwas erwidern konnte, hörten wir Jans Rufen. Es war Zeit, aufzubrechen. So gingen wir Vier vergnügt zum Geburtstag. Max` Ärger schien verraucht, und ich war froh, vorerst nicht weiter über die verflixten fünf Zentimeter nachdenken zu müssen.
Ich amüsierte mich prächtig. Besonders erfreut war ich darüber, dass Jan und Frank wie abgemacht sich zeitig auf den Heimweg machten. Da Leons Haus praktisch um die Ecke war, mussten wir uns auch keine Sorgen darüber machen, dass nicht etwas Unvorhergesehenes passierte. Nachdem sie nun weg waren, wich Florian nicht mehr von meiner Seite und textete mich zu. Anscheinend hatte er für seine unglaublichen Weisheiten kein anderes geeignetes Opfer gefunden und kaute mir das Ohr ab. Lustiger wurde es erst wieder, als sich Dennis zu uns gesellte.
Während ich mit den beiden viel Spaß hatte, geschah etwas, von dem ich erst viel später erfahren sollte. Max musste sich nämlich unbedingt Daniel und Leon zur Brust nehmen, um sicher zu gehen, dass sie ihre Finger von mir ließen. Eigentlich hatte es bis dato keinen einzigen Hinweis darauf gegeben, dass ein Interesse vorhanden gewesen wäre, und trotzdem sprach Max seine Drohung.
Doch diese Drohung schien ihr Ziel deutlich zu verfehlen. Wie jeder weiß, wird Verbotenes nur interessanter. Noch am selben Abend stand ich für einen kurzen Moment allein auf der Terrasse, da kam Leon plötzlich zu mir.
„Warum stehst du denn hier so alleine rum?“, fragte er.
„Ich brauche frische Luft, also nichts Besorgniserregendes“, antwortete ich gelassen.
Dann näherte er sich mir bis auf wenige Zentimeter, sah mir tief in die Augen und strich mir eine Strähne aus dem Gesicht. Ich starrte ihn nur verwirrt an, weil ich nicht verstand, warum er mich aufeinmal mit einem so seltsamen Blick ansah. Außerdem war er mir entschieden zu nah.
Gerade als ich etwas sagen wollte, meinte Leon: „Weißt du eigentlich, dass du heute Abend die mit Abstand aufregendste Frau bist.“
„Ach, hier draußen seid ihr“, rief Daniel von der Terrassentür aus, „kommt doch wieder rein, schließlich wollen wir zusammen auf das Geburtstagskind anstoßen!“
So gingen wir wieder zu den anderen. Mir fiel Daniels verärgerter Gesichtsausdruck auf, nachdem er uns zwei alleine entdeckt hatte, doch ich dachte mir nichts dabei. Wir stießen freudig strahlend auf Leon an und feierten kräftig weiter. Irgendwann bemerkte ich, dass Gabriel von vier Mädchen regelrecht umzingelt war. Es hätte mich auch gewundert, wenn er keine Fans gefunden hätte, schließlich stahl er an diesem Abend jedem anderen die Show.
Als wir wieder zu Hause waren, fragte Max vor dem Zubettgehen: „Und? Hast du dich gut amüsiert?“
Ich nickte und lächelte geheimnisvoll.
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