Montag, 2. Juni 2008
Weitere Verwicklungen... Teil 3
susisdiary, 18:19h
Es vergingen zwei Wochen, in denen ich mit meinen „Jungs“ nichts unternommen hatte. Dann plötzlich rief Daniel bei mir an, um mich und die anderen zu einem Picknick einzuladen. Er lud meinen Freund auch ein, der mir aber wenig später absagte.
So kam es, dass ich bei herrlichstem Wetter bewaffnet mit einem Picknickkorb zusammen mit Max, Daniel und Leon loszog, um einen geeigneten Platz zu suchen. Die Sonne schien und es war richtig angenehm warm, weshalb wir uns schließlich für einen Platz unter schattigen Bäumen suchten. Wir hatten viel zu lachen, und ich erfuhr nebenbei die aktuellsten Neuigkeiten, was die Fußballmannschaft und im Besonderen Gabriel betraf.
Gestört wurde unser trautes Zusammensitzen durch ein plötzlich aufkommenden Wind. Er fegte über unsere Decke hinweg und brachte so manches durcheinander. Damit nicht genug: Ein weiterer Windstoß riss mir meinen Lieblingssommerschal vom Hals und trug ihn eilends fort.
Ich schrie nur: „Halt! Mein Schal!“
„Warte, ich hole ihn dir!“, rief Daniel, der mitten im Satz aufsprang und dem Schal hinterher rannte.
Der Schal verfing sich einige Meter weiter in den Ästen eines Mirabellenbaums. Daniel zögerte nicht lange und kletterte hinauf. In weniger als drei Minuten war er wieder unten und hielt den Schal in seinen Händen.
Ich eilte zu ihm, nahm den Schal entgegen und sagte: „Vielen Dank! Das war echt süß von dir.“
„Ja, reife Heldenleistung auf einen solchen Baum zu klettern. Ein Wunder, dass du da hoch gekommen bist“, rief Leon uns von seinem Platz aus zu.
Ich rollte nur mit Augen und entgegnete: „Ach, hör gar nicht hin. Für mich bist du heute ein Held.“
Leider wurde der „Held“ in diesem Moment gewahr, wie seine weiße Baggyjeans aussah. Sie war beim Klettern ziemlich dreckig geworden, weshalb Daniel anfing, laut zu fluchen.
„Wie sehe ich denn aus? Das darf doch nicht wahr sein! So ein dämlicher Baum! Warum musste dieser verdammte Schal auch ausgerechnet darauf fliegen. Hätte er nicht einfach nur durch die Luft fliegen können? Aber nein, wegen diesem Scheißteil sehe ich jetzt aus, als hätte ich mich im Dreck gewälzt. So ein Mist!“
Ich drehte mich stumm um und ging zu unserem Platz zurück. Das soll mal einer verstehen! Erst lässt er sich für einen kurzen Moment feiern, um dann wegen so ein bisschen Dreck auszurasten. Aber ich war das von früher gewohnt, von daher überraschte es mich nicht wirklich. Er hatte schon immer ein Problem mit Dreck gehabt. Sandkästen waren für ihn damals die reinste Hölle gewesen. Heute konnten wir darüber lachen, aber wenn man das jetzt sah, konnte man nur schweigen. Einfach wieder typisch.
Als ich am nächsten Tag wieder daheim war, musste ich mir von meinem Freund anhören, dass mir meine „Jungs“ wichtiger als er seien, und dass er deshalb Schluss machen wollte. Ich gebe es ehrlich zu, mir kam der Schlussstrich ganz recht. So gut harmoniert hatten wir nicht, und wer mit meinen Freunden nicht klarkam, der konnte mir eigentlich auch gestohlen bleiben.
Wer nun davon ausgeht, dass Daniel von da an freie Fahrt hatte, der irrt. Er vergnügte sich in seinen Kurzzeitbeziehungen, während ich mit weiterhin einredete, dass Daniel nur ein Freund war. Unbewusst schien Max etwas von der Anziehung zwischen Daniel und mir zu ahnen, weshalb er mich als absolut tabu bezeichnete. Er wollte mir Ärger und Schmerz ersparen. Von nun an galt bei ihm erst recht die Devise: „Finger weg von meiner Cousine!“ Damit fuhren wir zwar zunächst gut, aber es blieb nicht von langer Dauer.
So kam es, dass ich bei herrlichstem Wetter bewaffnet mit einem Picknickkorb zusammen mit Max, Daniel und Leon loszog, um einen geeigneten Platz zu suchen. Die Sonne schien und es war richtig angenehm warm, weshalb wir uns schließlich für einen Platz unter schattigen Bäumen suchten. Wir hatten viel zu lachen, und ich erfuhr nebenbei die aktuellsten Neuigkeiten, was die Fußballmannschaft und im Besonderen Gabriel betraf.
Gestört wurde unser trautes Zusammensitzen durch ein plötzlich aufkommenden Wind. Er fegte über unsere Decke hinweg und brachte so manches durcheinander. Damit nicht genug: Ein weiterer Windstoß riss mir meinen Lieblingssommerschal vom Hals und trug ihn eilends fort.
Ich schrie nur: „Halt! Mein Schal!“
„Warte, ich hole ihn dir!“, rief Daniel, der mitten im Satz aufsprang und dem Schal hinterher rannte.
Der Schal verfing sich einige Meter weiter in den Ästen eines Mirabellenbaums. Daniel zögerte nicht lange und kletterte hinauf. In weniger als drei Minuten war er wieder unten und hielt den Schal in seinen Händen.
Ich eilte zu ihm, nahm den Schal entgegen und sagte: „Vielen Dank! Das war echt süß von dir.“
„Ja, reife Heldenleistung auf einen solchen Baum zu klettern. Ein Wunder, dass du da hoch gekommen bist“, rief Leon uns von seinem Platz aus zu.
Ich rollte nur mit Augen und entgegnete: „Ach, hör gar nicht hin. Für mich bist du heute ein Held.“
Leider wurde der „Held“ in diesem Moment gewahr, wie seine weiße Baggyjeans aussah. Sie war beim Klettern ziemlich dreckig geworden, weshalb Daniel anfing, laut zu fluchen.
„Wie sehe ich denn aus? Das darf doch nicht wahr sein! So ein dämlicher Baum! Warum musste dieser verdammte Schal auch ausgerechnet darauf fliegen. Hätte er nicht einfach nur durch die Luft fliegen können? Aber nein, wegen diesem Scheißteil sehe ich jetzt aus, als hätte ich mich im Dreck gewälzt. So ein Mist!“
Ich drehte mich stumm um und ging zu unserem Platz zurück. Das soll mal einer verstehen! Erst lässt er sich für einen kurzen Moment feiern, um dann wegen so ein bisschen Dreck auszurasten. Aber ich war das von früher gewohnt, von daher überraschte es mich nicht wirklich. Er hatte schon immer ein Problem mit Dreck gehabt. Sandkästen waren für ihn damals die reinste Hölle gewesen. Heute konnten wir darüber lachen, aber wenn man das jetzt sah, konnte man nur schweigen. Einfach wieder typisch.
Als ich am nächsten Tag wieder daheim war, musste ich mir von meinem Freund anhören, dass mir meine „Jungs“ wichtiger als er seien, und dass er deshalb Schluss machen wollte. Ich gebe es ehrlich zu, mir kam der Schlussstrich ganz recht. So gut harmoniert hatten wir nicht, und wer mit meinen Freunden nicht klarkam, der konnte mir eigentlich auch gestohlen bleiben.
Wer nun davon ausgeht, dass Daniel von da an freie Fahrt hatte, der irrt. Er vergnügte sich in seinen Kurzzeitbeziehungen, während ich mit weiterhin einredete, dass Daniel nur ein Freund war. Unbewusst schien Max etwas von der Anziehung zwischen Daniel und mir zu ahnen, weshalb er mich als absolut tabu bezeichnete. Er wollte mir Ärger und Schmerz ersparen. Von nun an galt bei ihm erst recht die Devise: „Finger weg von meiner Cousine!“ Damit fuhren wir zwar zunächst gut, aber es blieb nicht von langer Dauer.
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